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Wie EFT oder NEO funktioniert, ist noch nicht bis ins Detail erforscht. Die Frage ist dabei auch, ob ich die energetische oder die physiologische Ebene des Körpers betrachte. Die wichtigsten Erkenntnisse stellen wir hier dar. Starke psychische Belastung durch eine Traumatisierung oder durch anhaltenden Stress stört das Energiefeld im Körper. Dies beeinträchtigt den Datenfluß im limbischen System. Die Amygdala, ein sehr "alter" Teil des menschlichen Gehirns, der es uns ermöglicht, unbewusst und in Sekundenbruchteilen auf problematische Situationen zu reagieren, speichert diese Störung. Dies dient ursprünglich dazu, dass wir blitzschnell auf gefährliche Situationen reagieren, fliehen, angreifen oder uns tot stellen können. Habe ich zum Beispiel irgendwann einmal, vielleicht in der frühen Kindheit, eine Situation mit einem Hund erlebt, die ich als sehr bedrohlich erfahren habe, so speichert die Amygdala dies bzw. in der Region der Amygdala, die diese Erinnerung speichert, geschieht eine Art "Datenoverflow". Sobald nun irgend etwas passiert, das die Amygdala an diese frühere Situation erinnert, es kommt zum Beispiel ein Hund näher, löst sie innerhalb von Zehntelsekunden starke neurovegetative Reaktionen aus, Adrenalin wird ausgeschüttet, der Herzschlag erhöht sich usw. Der Verstand, der in der Großhirnrinde angesiedelt ist und für eine Reaktion sehr viel länger braucht, kann dies nicht mehr beeinflussen. Seine Strategien der Problemlösung oder Selbstberuhigung (der Hund ist viel zu klein, um gefährlich zu sein und hinter einem Zaun) kommen zu spät. Herkömmliche Therapie setzen in der Regel am Frontalhirn an. Zu verstehen, dass die Reaktion der Amygdala nicht hilfreich ist, nützt aber nicht viel, da das Frontalhirn sie nicht beeinflussen kann. Meist wird ein Prozess des langsamen "Umlernens" in Gang gesetzt, der erfolgreich sein kann, aber oft langwierig, mühsam und schmerzhaft ist. Neo oder EFT setzen direkt am "Knoten" an. Durch Erinnerung wird die entsprechende Region im limbischen System aktiviert. Gleichzeitig wird durch Meridianklopfakupressur der Datenfluss im Körper angeregt. Dadurch wird der Datenoverflow entladen. Die Amygdala schaltet bei den entsprechenden Reizen nicht mehr auf Rot.Folge ist, dass der betreffende Mensch genauso auf den Reiz reagiert, wie wenn er die traumatisierende Erfahrung nie gemacht hätte. Er kann sich zwar noch an dieses Erlebnis erinnern, es löst aber keine emotionale Reaktion mehr bei ihm aus. Er reagiert, wie jeder andere auf den Reiz reagieren würde. |
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