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In unseren Seminaren zur Persönlichkeitsentwicklung und in unserer gestalttherapeutischen Praxis machten wir immer wieder die Erfahrung, dass sich bestimmte emotionale Probleme kaum auflösen lassen. Sie erscheinen übermächtig, der Kampf gegen sie wie der des Sysiphus, der immer wieder den Stein auf den Berg rollen musste. Ähnlich ging es dem amerikanischen Psychologen Dr. Roger Callahan im Jahre 1980 mit seiner Patientin Mary. Sie war seit über einem Jahr bei ihm in Behandlung und litt seit ihrer frühesten Kindheit an einer extremen Form von Wasserphobie, die es ihr unmöglich machte, den Anblick von Wasser in welcher Form auch immer zu ertragen. So konnte sie zum Beispiel nach einem Regenschauer nicht auf die Straße gehen oder sich auch nur einen Fernsehfilm anschauen, in dem Wasser vorkam. Auf ihrer Suche nach Heilung war Mary schon bei vielen Therapeuten gewesen, die ihr allerdings nicht hatten helfen können. Auch Dr. Callahan war nicht in der Lage, bei ihr mit den traditionellen Behandlungsmethoden große Resultate zu erzielen. Dies änderte sich, nachdem er einen Kongress über angewandte Kinesiologie besucht hatte, wo er der einzige Psychologe unter Chiropraktikern war. Dort hatte er viel Neues über die Verbindung von Körper und Geist, über Meridiane sowie über Alarm- und Behandlungspunkte auf diesen Energiebahnen erfahren. Da Mary über Übelkeit klagte, beschloss er, sein neues Wissen auf die Probe zu stellen und klopfte ihr einige Minuten auf den Magenmeridian. Als sie sagte, daß ihre Übelkeit verschwunden sei, meinte er zufrieden, sie sollten jetzt an der Wasserphobie weiterarbeiten. "Roger, sie ist weg", schrie Mary erstaunt und rannte aus dem Praxisraum in den Garten, wo sich ein Schwimmbad befand. Dr. Callahan fand sie auf den Knien hockend am Beckenrand. Immer wieder tauchte sie ihr Gesicht ins Wasser und rief: "Siehst du, sie ist verschwunden!" Heute, 20 Jahre später, macht Mary am liebsten Kreuzfahrten. Nach diesem Ereignis setzte sich Roger Callahan daran, ein System zu entwickeln, womit er im Laufe der darauffolgenden Jahre sehr viele seiner Patienten erfolgreich behandelte. Bald fing er auch an, andere in dieser Methode, die er ursprünglich die Callahan Techniques, später Thought Field Therapy nannte, auszubilden. Die Technik besteht aus dem Klopfen verschiedener sogenannter Algorithmen, Reihen von Akupunkturpunkten, während der Betroffene sich gleichzeitig auf seine Beschwerde konzentriert. Fred P. Gallo erforschte das Gebiet weiter, das er "Energetische Psychologie" nannte. Mit dem Buch "Gelöst, entlastet, befreit. Klopfakkupressur bei emotionalem Stress" veröffentlichte er eine erste Anleitung zur Selbsthilfe. Peter Lambrou und George Pratt nannten eine ähnliche Selbsthilfetechnik "Emotionales Selbstmanagement". Ein Callahan-Schüler der ersten Stunde, der Ingenieur Gary Craig, hat die Thought Field Therapy wesentlich vereinfacht und seine Version dieser Methode, die er die Emotional Freedom Techniques oder kurz EFT nannte, entwickelt. Anders als Callahan klopft Craig bei allen Emotionen dieselbe Abfolge von Akupunkturpunkten. In unserer Neo-Technik wenden wir bei den meisten Problemen die Emotional Freedom Techniques an, da sie von den Teilnehmern schnell und zuverlässig gelernt werden können und verbinden sie mit Techniken aus Gestalttherapie und Coaching. Weitere interessante Infos zur Energetischen Psychologie finden sich unter www.psychophysik.com
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